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Performance

CloudLinux Lizenz für Shared-Hosting-Server

Die Betriebssystem-Ebene, die verhindert, dass ein einzelner Account den ganzen Server mit in die Knie zieht. Die Lizenz wird auf die Server-IP ausgestellt, die Installation ist ein einziger Befehl.

CloudLinux OS ist ein Server-Betriebssystem, das ganz auf Shared Hosting zugeschnitten ist. Jeder Hosting-Account läuft in einer eigenen LVE – einer schlanken Umgebung mit eigenen Grenzen für CPU, Arbeitsspeicher, Disk-I/O und gleichzeitige Prozesse. Ein außer Kontrolle geratenes Skript fällt dadurch als ein langsamer Account auf und nicht als Ticketflut von Kunden, die damit nichts zu tun haben. CageFS zeigt jedem Account nur den Teil des Dateisystems, der ihm gehört; Systemdateien und die Nachbarn bleiben unsichtbar. Über die PHP-Auswahl pro Account bleibt ein Kunde mit einer älteren Anwendung auf einer älteren Version, während alle anderen weiterziehen. Wer viele Kunden auf einer Maschine hostet, hält mit dieser Schicht das Chaos eines Accounts genau dort, wo es entstanden ist.

Lizenzen werden pro Server-IP ausgestellt. Es gibt also kein Schlüsselmaterial, das Sie in Ihre Images backen und später austauschen müssten. Eine Maschine um drei Uhr nachts aufzusetzen ist damit kein Problem: Sie legen die Lizenz per REST-API im selben Provisioning-Skript an und starten danach den Installer – ein einziger Befehl, der die Lizenz über die IP auflöst. Anlegen, Verlängern, Sperren und IP-Wechsel sind allesamt API-Aufrufe und in jeder Kontostufe freigeschaltet, sodass Sie sie aus WHMCS oder aus Ihrem eigenen Panel heraus steuern können. Bezahlt wird aus Ihrem Prepaid-Guthaben, ohne Freigabeschritt dazwischen. Wenn Sie einen Server neu aufsetzen oder in ein anderes Rechenzentrum umziehen, ändern Sie die IP selbst im Panel; die alte Adresse fällt in diesem Moment weg. Reseller-Konten können Sub-Reseller mit eigenen Preislisten und Guthabengrenzen anlegen und das Installationsskript unter der eigenen Domain und Marke ausliefern. Jede Bestellung, jede Verlängerung und jeder API-Aufruf wird mit Ergebnis protokolliert – welche Maschine wann lizenziert wurde, steht damit schwarz auf weiß.

CloudLinux wird installiert, indem ein vorhandenes System aus der RHEL-Familie – CentOS, AlmaLinux, Rocky und Verwandte – an Ort und Stelle konvertiert wird. Wenn Ihre Flotte auf Ubuntu läuft, ist das nicht der richtige Weg. Die Konvertierung bringt einen eigenen Kernel mit, ein Neustart gehört also dazu: Planen Sie ein Wartungsfenster ein und legen Sie vorher ein Backup an. Es gibt mehrere Editionen, und welche Komponenten Sie bekommen – PHP-Auswahl, CageFS, Ressourcenverwaltung für Datenbanken –, hängt von der gekauften Edition ab. Lesen Sie deshalb vor der Bestellung Name und Umfang der Edition im Katalog. CloudLinux ist außerdem kein Control Panel: Es übernimmt die Isolation und überlässt Account-Anlage und Abrechnung dem Panel, das Sie ohnehin betreiben. Monatslizenzen laufen bis zum Ende der bezahlten Periode, die automatische Verlängerung lässt sich abschalten, es gibt keine Mindestlaufzeit und keine Kündigungsgebühr. Aktuelle Editionen und Preise sehen Sie im Panel.

Warum hier kaufen

Limits pro Account

LVE begrenzt CPU, Arbeitsspeicher, Disk-I/O und Prozesse je Account – aus einer stark ausgelasteten Seite wird so keine Last für alle.

Lizenz auf die IP

Die Lizenz gehört zur IP-Adresse der Maschine; keine Schlüsseldatei, die in Ihren Images mitreist.

Provisionierung per API

Eine neue Maschine kann ihre Lizenz aus Ihrem Build-Skript heraus selbst anlegen und aktivieren.

Preise für Sub-Reseller

Reseller-Konten hinterlegen für jeden Sub-Reseller eine eigene Preisliste und eine eigene Guthabengrenze.

Häufige Fragen

Kann ich einen laufenden Server konvertieren, statt ihn neu aufzusetzen?

Ja – CloudLinux ist genau dafür gebaut, ein vorhandenes System der RHEL-Familie an Ort und Stelle zu konvertieren; neu aufsetzen müssen Sie nichts. Ein eigener Kernel wird dabei installiert, ein Neustart ist deshalb einmal fällig. Legen Sie die Umstellung in eine ruhige Stunde und machen Sie vorher ein Backup.

Brauche ich eine neue Lizenz, wenn ich den Server neu installiere?

Nein. Die Lizenz gehört zur IP-Adresse. Wenn Sie auf derselben IP neu aufsetzen, müssen Sie gar nichts tun – der Installer findet sie wieder über die IP. Bei einem Wechsel auf eine andere IP tragen Sie die neue Adresse selbst im Panel ein, und die alte wird in diesem Moment ungültig.

Wie baue ich die Lizenzierung in automatisierte Server-Installationen ein?

Sie legen die Lizenz per API-Aufruf an und starten den Installer direkt danach im selben Skript – ein Befehl. Da der Installer die Lizenz über die IP der Maschine auflöst, muss Ihre Automatisierung kein Geheimnis speichern oder in ein Image backen. Verlängerung und IP-Wechsel laufen über dieselbe API.

Hängt die Lizenz davon ab, wie viele Accounts ich hoste?

Das hängt von der Edition ab. Editionen für Server mit einem einzigen Account und Editionen für stark belegte Shared-Maschinen decken nicht dasselbe ab. Sehen Sie deshalb in der Beschreibung jeder Edition im Panel nach, welche Komponenten enthalten sind und ob es ein Account-Limit gibt. Wenn etwas unklar ist, fragen Sie uns vor der Bestellung.

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