KernelCare Lizenz: Kernel-Sicherheitspatches ohne Neustart
Schließen Sie eine Kernel-Lücke an dem Tag, an dem der Patch erscheint – ohne die Maschine herunterzufahren. Die Lizenz ist an Ihre Server-IP gebunden und mit einem einzigen Befehl installiert.
KernelCare spielt Sicherheitspatches in den laufenden Linux-Kernel ein, während die Maschine online bleibt. Der übliche Weg wäre, den neuen Kernel zu installieren und einen Neustart einzuplanen – auf einem Server mit Hunderten Websites heißt das: ein Wartungsfenster mitten in der Nacht, eine Ankündigung an die Kunden und, häufiger als man zugeben mag, ein Patch, der wochenlang liegen bleibt. Die ganze Zeit über läuft der Server mit einem Kernel, dessen Lücke längst öffentlich ist. Live-Patching nimmt diesen Zielkonflikt weg: Der Fix geht in den laufenden Kernel im Arbeitsspeicher, Prozesse werden nicht unterbrochen, die Uptime wird nicht zurückgesetzt. Gedacht ist das für Shared-Hoster mit Hunderten Accounts auf einer Maschine, für Reseller, die sich einen Server mit ihren Kunden teilen, und für Administratoren, die nie einen passenden Moment zum Neustarten finden.
Die Lizenz, die Sie hier kaufen, wird auf die IP-Adresse Ihres Servers registriert – und nicht auf eine Schlüsseldatei, die Sie herunterladen und sicher verwahren müssten. Die Installation ist ein einziger Befehl auf dem Server; das Skript löst die Lizenz über die IP auf und nimmt den Agenten in Betrieb. Bezahlt wird aus dem Prepaid-Guthaben, ohne Freigabeschritt dazwischen, sodass die Lizenz in der Regel binnen einer Minute läuft. Ziehen Sie den Server auf eine andere Maschine oder in ein anderes Rechenzentrum um, ändern Sie die IP selbst im Panel – kein Ticket, kein Warten – und die Lizenz auf der alten Adresse endet sofort. Wer eine ganze Flotte betreibt, erledigt Anlegen, Verlängern, Sperren und Umhängen über die REST-API; sie ist in jeder Kontostufe freigeschaltet und lässt sich an WHMCS oder Ihr eigenes System anbinden. Monatslizenzen laufen bis zum Ende der bezahlten Periode, die automatische Verlängerung schalten Sie ab, wann Sie wollen; es gibt keinen Vertrag und keine Kündigungsgebühr. Jede Bestellung, jede Verlängerung und jeder API-Aufruf landet mit Ergebnis in Ihrem Konto.
Die Patches werden gegen die Standard-Kernel der Distributionen gebaut. Wenn Sie einen selbst gebauten oder veränderten Kernel fahren, prüfen Sie vor der Bestellung `uname -r`, denn der Agent findet sonst schlicht nichts zum Einspielen. Bei Container-Virtualisierung wie OpenVZ oder LXC gehört der Kernel dem Host-Node, die Lizenz kommt also auf den Host und nicht auf jeden einzelnen Container; KVM, VMware und Bare-Metal-Server fahren jeweils ihren eigenen Kernel und brauchen jeweils eine eigene Lizenz. Userspace-Patching – Komponenten wie OpenSSL und glibc aktuell halten, ohne Dienste neu zu starten – und der verlängerte Support für Distributionen nach dem End of Life sind eigene Leistungsumfänge; welches Paket was abdeckt, steht mit dem aktuellen Preis im Katalog. Und schließlich: Neustarts verschwinden nicht vollständig. Große Kernel-Versionssprünge, Hardware- und Treiberwechsel sowie manche Systemupdates verlangen weiterhin einen geplanten Neustart. Was Sie gewinnen, ist, einen Sicherheitspatch nicht bis dahin aufschieben zu müssen.
Warum hier kaufen
Patchen ohne Neustart
Kernel-Sicherheitspatches kommen rein, während der Server weiter Traffic ausliefert – ein Wartungsfenster braucht es nicht.
Updates ohne Zutun
Der Agent prüft planmäßig auf neue Patches und spielt sie ein, ohne dass Sie zusehen müssen.
Rücknehmbare Patches
Verhält sich ein Patch daneben, entlädt kcarectl ihn wieder – ohne Neustart der Maschine.
Lizenz auf die IP
Keine Schlüsseldatei zum Aufbewahren: Die Lizenz folgt der Server-IP, und Sie hängen sie selbst im Panel um.
Häufige Fragen
Muss ich den Server nach der Installation nie wieder neu starten?
Für Kernel-Sicherheitspatches nicht – und genau darum geht es. Für große Kernel-Versionssprünge, Hardware- oder Treiberwechsel und bestimmte Systemupdates planen Sie weiterhin einen Neustart ein. Neu ist nur: Eine veröffentlichte Schwachstelle muss nicht mehr bis zum nächsten Wartungsfenster warten.
Für wie viele Server gilt eine Lizenz?
Eine Lizenz, ein Server, gebunden an dessen IP. Auf Container-Plattformen wie OpenVZ und LXC teilt sich der Kernel mit dem Host-Node, die Lizenz gehört also auf den Host, und die Container darin werden nicht separat lizenziert. KVM, VMware und physische Server fahren jeweils ihren eigenen Kernel und brauchen jeweils eine eigene Lizenz.
Ich kompiliere meinen Kernel selbst. Funktioniert das?
Die Patches werden für die Kernel-Builds der Distributionen gebaut. Ein selbst kompilierter oder veränderter Kernel passt nicht dazu, und der Agent spielt nichts ein. Führen Sie vor der Bestellung `uname -r` auf dem Server aus; wenn die Ausgabe kein Standard-Kernel der Distribution ist oder Sie unsicher sind, schicken Sie sie uns und fragen Sie, ob dieser Build abgedeckt ist.
Wie schnell nach der Zahlung kann ich installieren?
Der Betrag wird von Ihrem Prepaid-Guthaben abgezogen und die Lizenz sofort angelegt; nichts wartet auf eine Freigabe, und normalerweise ist sie binnen einer Minute nutzbar. Führen Sie den einzeiligen Installer auf dem Server aus – da das Skript die Lizenz über die IP erkennt, gibt es auch keinen Schlüssel zum Kopieren oder Aufbewahren.
Weitere Lizenzen
Server-IP eintragen, Lizenz anlegen und den Kernel patchen, ohne auf das nächste Wartungsfenster zu warten.